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Themenreihe FOCUS ON: TIPPING POINTS
HOFFNUNGSWERKSTATT 1
Das Erzählen von Krieg – Sprache, Gewalt und die Zukunft der Friedenspolitik
Mit Anastasiia Kosodii, Prof. Martin Wengeler und Dr. Nina Leonhard
Wie können wir heute Krieg und Verteidigung künstlerisch verhandeln – in einer Welt, in der alte Allianzen zerfallen, faschistische Ideen sich neu formieren und militärische Gewalt wieder zum globalen Ordnungsprinzip wird? Welche Formen des Erzählens über Krieg können Hoffnung auf Frieden stiften, ohne die grausame Realität des Krieges auszublenden?
Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir zunächst verstehen, welche Narrative und Schlagworte der Friedens- und Kriegspolitik derzeit die öffentlichen Debatten prägen und welches zivil-militärische Verhältnis sich darin widerspiegelt: Der Germanistikprofessor Martin Wengeler zeigt kritisch, wie sich seit 2022 mobilisierende Kriegsrhetoriken mithilfe vertrauter sprachlicher Muster als einzig verantwortungsvolle Position zur „Zeitenwende“ präsentieren. Dr. Nina Leonhard ist Militärsoziologin und erforscht den Wandel des Selbstbilds von Bundeswehrsoldat:innen. Sie gibt Einblick in die Werte, Verhaltensmuster und Identifikationsfiguren innerhalb der Bundeswehr – und in das, was sie zusammenhält und motiviert. Die ukrainische Dramatikerin Anastasiia Kosodii teilt ihre Perspektive darauf, wie Geschichten von der Front erzählt werden können – und was vom ukrainischen Krieg in unserem kollektiven Gedächtnis bleiben sollte.
Dauer: 90 Minuten
Sprache: Deutsch und Englisch (mit Dolmetscher:in), Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Zugweg 10 | 50677 Köln
- Kein Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
- Es sind keine Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
- Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
- Für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich.
- Keine barrierefreien Toiletten vorhanden.
- Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Veranstaltung wird in DGS übersetzt oder DGS ist Bühnensprache. Bei Ausstellungen gibt es einen Ausstellungs-Guide mit DGS-Videos.
- An folgenden Tagen sind Dolmetscher*innen da: 14.03.2026
- Position der Dolmetscher*innen: Simultanübersetzung DGS am Bühnenrand
- Personal mit DGS-Kompetenz vor Ort.
Kontakt: Dolmetscherinnen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache: Sophia Rohde und Sandra Wolfien
- Keine LBG Übersetzung der Veranstaltung.
- Kein Personal mit LBG-Kompetenz vor Ort.
- Es wird keine Induktionstechnik angeboten.
- Es gibt keine schriftliche Darstellung.
- Es gibt keine Audiodeskription.
- Keine Assistenzhunde zugelassen.
- Veranstaltung ohne hohen visuellen Anteil.
- Veranstaltung mit hohem auditiven Anteil.
- Geschätzter Anteil von: 90 %, es handelt sich um eine Diskussionsveranstaltung mit hohem auditiv erlebbarem Anteil
- Es gibt keine Audio-Einführung zu Setting/Bühnenbild/Kostüm o.ä.